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TAUCHEN UND SCHNORCHELN

Das Tauchen hier im Golf von Guinea ist etwas Besonderes. Fern ab vom üblichen Massentourismus ist die Unterwasserwelt noch nahezu unberührt. In Ghana gibt es keine Saumriffe, wie z.B. in Ägypten. Auch üppige Korallenblöcke findet man hier kaum. Weitgehendst wird vom Boot aus getaucht.

Die großen Schulen verschiedener Snapperarten, Barrakudas oder Grouper sind neugierig und zutraulich. Gibt man ihnen etwas Zeit, um die neuartigen “Meeresbewohner” zu inspizieren, so ist es nicht selten, dass man sich plözlich inmitten riesiger Fischschwärme befindet.

Der Artenreichtum ist ein Mix aus unwahrscheinlich farbprächtigen Fischen, wie man sie auch in der Karibik vorfindet und großen Exemplaren aus dem Atlantik. So findet man hier z.B. viele Arten von Haien oder Marlins, die sonst in den Tauchgewässern nur noch sehr selten anzutreffen sind.

Mantas, Schildkröten, Lobster, eine Vielzahl an Muränen wird man antreffen. Aber auch für Makrofans hälten die Tauchplätze hier Einiges bereit. Schnecken in einer selten gesehenen Artenvielfalt und Anzahl, Oktopusse, Sepias oder Seepferdchen von beeindruckender Größe.

Für Schnorchler ist die windgeschützte Bucht von Miemia ideal. Die Wassertiefe beträgt nicht mehr als 4-6 Meter, so dass wunderbares Sonnenlicht die Unterwasserwelt bestrahlt. Speziell auch für Kinder ist dies eine ideale Badebucht.

Der einzige Wehmutstropfen beim Tauchen im Golf von Guinea ist der, dass das Tauchen unter guten Sichtverhältnissen nur ca. 6 Monate im Jahr möglich ist. In der Regenzeit ca. Ende Mai - September) transportieren die Flüsse sehr viel sedimentreiches Wasser ins Meer und trüben so die Sicht. Regen und Stürme sind zwar nur von kurzer Dauer, aber dafür um so heftiger. In dieser Zeit kann man auf die angebotenen Land-Touren ausweichen oder eine aufregende Kajaktour unternehmen.